Besuch bei HelloFresh in Verden

21.04.22 –

PRESSEMITTEILUNG

Weltweiter Erfolg mit Kochboxen
Grüne Bundestagsabgeordnete besucht HelloFresh Produktionsstätte im Landkreis Verden

Zusammen mit der grünen Kreistagsabgeordneten Karin Labinsky-Meyer und der grünen Ratsfrau Johanna König besuchte die hiesige Bundestagsabgeordnete Katja Keul, Bündnis 90/Die Grünen, die Firma HelloFresh in Verden. Mit dabei war auch Daniela Reim von der Beratungsstelle für mobile Beschäftigte aus Oldenburg. Das Unternehmen feierte im letzten Jahr sein 10-jähriges Jubiläum und ist mit seinen Kochboxen mittlerweile in 17 Ländern vertreten. HelloFresh bevorzugt kurze Lieferketten und regionale Lebensmittel und setzt auf Nachhaltigkeit.

In Verden befindet sich laut Unternehmenssprecherin Saskia Leisewitz, Global Lead Corporate Communications, das Herz der Produktion mit rund 2.000 Mitarbeitern. Werksleiter Tobias Nickel führte die Besucherinnen in die Produktionsräume, wo rund um die Uhr Kochboxen für Kunden in ganz Deutschland und Österreich zusammengestellt werden. Vor sechs Jahren wurden die Räumlichkeiten als Nettozentrallager genutzt, heute würden hier Kochboxen für Kunden in Deutschland und Österreich gepackt, erzählte Nickel. Die Nachfrage sei seitdem stetig gewachsen. Viele der Arbeiter*innen seien von Leiharbeitsfirmen, da aufgrund des hohen Wachstums eigene Beschäftigte nicht schnell genug rekrutiert werden können, berichtete die Unternehmenssprecherin. Weitere Festanstellungen seien geplant und ein erklärtes Ziel des Unternehmens.

Die Bundestagsabgeordnete Keul nahm diese Aussage zum Anlass, um auch das Thema "Missstände bei Leiharbeitsfirmen" anzusprechen. Keul beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Ausbeutung von Werks- und Leiharbeiter*innen. "Als großer Auftraggeber in der Region könnten sie diesen Firmen bei Missständen Konsequenzen spüren lassen", führte Keul an, um für das Thema zu sensibilisieren. Das Unternehmen habe sich vertraglich zusichern lassen, dass die Mitarbeiter der Leiharbeitsfirmen nicht in Sammelunterkünften untergebracht würden, berichtete Werksleiter Nickel und versprach, dass man das Thema weiterverfolgen werde. Erst im Januar habe das Unternehmen am Standort 120 Mitarbeiter fest angestellt, so der Werksleiter. "Dabei waren auch 30 bis 40 Mitarbeiter*innen von Leiharbeitsfirmen."

Das Unternehmen suche weiter Fachkräfte, auch am Hauptsitz in Berlin. Gerade Techniker*innen aus dem Ausland seien schwer zu rekrutieren. Dies läge nicht zuletzt an Schwierigkeiten bei der Visavergabe, führte die Unternehmenssprecherin aus. Keul, die seit Dezember als Staatsministerin im Auswärtigen Amt sitzt, kennt das Problem und versprach, dies mit nach Berlin zu nehmen. HelloFresh wächst weiter, auch in Verden. Auf Nachfrage von König was sich das Unternehmen von der Stadt zur Unterstützung wünsche, warb Nickel aufgrund der 24/7-Schichten für einen Ausbau der Bus-Anbindung an den Bahnhof in Verden. Labinsky-Meyer berichtete von Firmen, die ihren Mitarbeiter*innen E-Bikes ab Bahnhof zur Verfügung stellten. Nach dem Treffen waren sich alle einig, dass es ein sehr interessanter Austausch war und man weiter im Gespräch bleiben wolle.
 

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