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Wie in jedem Jahr gab es die Möglichkeit, sich einen Beruf anzuschauen. Wir (Julia, Lea, Maria, Sarah) haben uns entschieden unseren Zukunftstag im Regionalbüro von Katja Keul zu verbringen. Hierbei konnten wir diese Homepage erstellen. Zudem durften wir die Bundesabgeordnete Katja Keul interviewen. Dieses Gespräch stellen wir hier in einem Wortinterview dar.
Warum sind Sie Politikerin geworden?
Ich habe Rechtswissenschaft studiert und bin Rechtsanwältin geworden. Dabei war ich Vertreter der StudentenInnen und danach der AnwältInnen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich mich gerne für andere Menschen einsetze, ihre Rechte und Interessen vertrete. Dadurch hat sich ergeben, dass ich Politikerin geworden bin.
Seit wann besteht das Interesse an der Politik?
Das Interesse besteht schon seit meiner Jugend. Ich fand früher schon, dass Krieg die größte Ungerechtigkeit ist. Ich wollte etwas bewirken und daher war ich zunächst auch in der Außenpolitik tätig.
Was haben Sie studiert?
Dadurch, dass ich Rechtswissenschaft studiert habe, kenne ich mich gut mit Gesetzen aus. Das hilft mir oft in der Politik.
Warum sind Sie zu der Partei „Bündnis 90 – Die Grünen“ gegangen?
Ich habe mich der Partei angeschlossen, weil die Hauptthemen „Umweltschutz“ und „Friedensbewegung“ sind. Beide Themen vertrete ich gerne, da ich finde, dass man die Natur auch für die nächsten Generationen erhalten sollte.
Wie ist der Ablauf bei einer „Sitzungswoche“ in Berlin?
Am Montag beginnt für mich die erste Sitzung um 9 Uhr. Als Erstes besprechen wir das Organisatorische. Danach arbeiten wir in kleineren Arbeitsgruppen, die nach Themen unterteilt sind. In Ausschusssitzungen können die Abgeordneten der Parteien ihre Anträge stellen. Hierbei ist die Größe der Fraktionen wie im Bundestag. Genauso ist auch die Sprechzeit eingeteilt. Danach wird erneut im Parlament diskutiert und dann abgestimmt. Die Sitzung endet Freitag Nachmittags.
Wann war Ihre erste Sitzung?
Meine erste Sitzung war am 27. Oktober 2009. 30 Tage nach der Bundestagswahl. Die Sitzung wurde von dem ältesten Abgeordneten (Riesenhuber) eröffnet, da der Bundestagspräsident noch nicht gewählt war. Es war natürlich alles sehr aufregend für mich, denn es war ja meine erste Sitzung. Mit eindeutiger Mehrheit wurde dann der neue Bundestagspräsident, Norbert Lammert, gewählt.
Wofür setzen Sie sich zur Zeit ein?
Im Moment beschäftigen wir uns sehr mit Flüchtlingen, Gleichberechtigung bei Männern und Frauen, Rückgabe von Raubkunst und Sexualstrafrecht.
Wie stehen sie zu den Themen „Ukraine“ und „NSA- Affäre“?
Die Situation in der Ukraine ist sehr gefährlich und man sollte Kompromisse finden, da es sonst bei weiterer Provokation zum Krieg kommen könnte. Die Ukraine ist sehr geschwächt und es ist auch verständlich, dass die Ukraine sich wehrt, denn es ist ein Unrecht, dass Russland einfach ukrainisches Gebiet mit Militär besetzt.
Die Spionage ist ungeheuerlich und von sehr großem Ausmaß. Deutschland braucht Klarheit. Daher wollen wir einen Untersuchungsausschuss mit Zeugenvorladungen machen. Zum Beispiel wollen wir dort Edward Snowden vorladen,der zur Zeit noch in Russland ist. Allerdings gibt es ein Problem: Sie müssen ihn nach der Vorladung an die amerikanische Regierung ausliefern. Diese hat sich zwar entschuldigt aber verrät nicht, ob sie immer noch weiter spionieren. Auch auf einen Fragebogen von der deutschen Regierung haben sie seit einem dreiviertel Jahr nicht geantwortet. Doch es stellen sich die Fragen: Warum sind die deutschen Geheimdienste nicht so weit entwickelt? Haben sie davon nichts gewusst? Oder haben sie den amerikanischen Geheimdiensten geholfen? Trotz allem will die amerikanische Regierung eine Freihandelszone schaffen, aber unter diesen Umständen ist eine vertrauensvolle Arbeit unmöglich.
Das Team von Katja Keul dankt Julia, Lea, Maria und Sarah für die tolle Arbeit!
katja.keul.wk@ bundestag.de
katja.keul.wk@ bundestag.de
MitarbeiterInnen im Regionalbüro:
In meiner Niedersächsischen Heimat habe ich vor der Haustür erlebt, was Vernichtung von Artenvielfalt durch Torfabbau, Trockenlegung letzter Moorlandschaften und Verschmutzung von Flüssen wie bei uns der Weser bedeutet. Ich unterstütze aktiv die Bemühungen der NaturschützerInnen zum Erhalt unserer letzten Moore und gegen die geplanten erneuten Salzlaugeneinleitungen in die Weser.Wer es zu Hause mit dem Erhalt der Artenvielfalt nicht so Ernst nimmt, dem werden Fensterreden auf internationalen Konferenzen nicht abgenommen. Es macht mich wütend, dass unser Land zum Beispiel an Indonesien, das die höchste Artendiversität der Welt aufweist, mehr Müll als Know-How und Hilfe in Sachen Naturschutz liefert.
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